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Leukozyten: Weiße Blutkörperchen

Die Leukozyten - so die griechische Bezeichnung für die weißen Blutkörperchen - spielen im Körper eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern

Was sind weiße Blutkörperchen?
Weiße Blutkörperchen (Leukozyten, griechisch: „weiße Zellen“ – so heißen sie, weil sie unter dem Mikroskop weiß erscheinen) spielen eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern wie Bakterien oder Viren, aber auch von Fremdkörpern oder von körpereigenem Gewebe, das beseitigt werden muss. Es gibt verschiedene Arten von Leukozyten, mit unterschiedlichen Aufgaben (z. B. Granulozyten, Lymphozyten).

Wann werden sie bestimmt?
Die Leukozytenzahl im Blut bestimmt der Arzt beispielsweise beim Verdacht auf eine Infektionskrankheit. Bakterielle Infektionen sind eine der häufigsten Ursachen für einen Anstieg der Leukozyten („Leukozytose“). Bestimmte Viruserkrankungen wie Masern oder Grippe können auch zu einem Abfall der Leukozyten führen („Leukopenie“). Daneben gibt es viele weitere Gründe für Veränderungen der Leukozytenzahl im Blut.

Wie hoch sind die Normalwerte?
Im Blut Erwachsener finden sich normalerweise zwischen 4000 und 10 000 Leukozyten pro Mikroliter. Bei Kindern werden oft deutlich höhere Werte gemessen (bei Neugeborenen bis zu 30 000, bei Schulkindern bis zu 15 000 Leukozyten pro Mikroliter). Infektionen können die Leukozytenzahl bis auf 30 000 und höher steigen lassen. Noch höhere Werte werden z. B. bei Knochenmarkserkrankungen wie Leukämie gemessen.  

In Kürze: Weiße Blutkörperchen (Leukozyten) sind vor allem an der Abwehr von Krankheitserregern beteiligt. Der Arzt bestimmt sie z. B., wenn er den Verdacht auf eine Infektionskrankheit hat.


Wichtig: Die Referenzwerte sowie die ermittelten Werte können sich von Labor zu Labor unterscheiden. Bevor Sie sich durch abweichende Ergebnisse verunsichern lassen, bitten Sie daher Ihren Arzt, Ihnen Ihre persönlichen Daten individuell zu erklären.



www.apotheken-umschau.de; 17.01.2007, aktualisiert am 26.06.2010

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