In der trockenen Hitze der afrikanischen Savanne gedeiht nicht viel, doch die Teufelskralle fühlt sich dort anscheinend wohl: Die Pflanze wächst in der Kalahari-Wüste – vor allem in Südafrika und Namibia.
Mit seinen klauenartigen Früchten krallt sich das Gewächs an den Füßen von Tieren fest, um sich so zu verbreiten. Die Widerhaken der Frucht können aber auch zu schweren Verletzungen bei den Tieren führen – daher auch die deutsche Bezeichnung "Teufelskralle".
Die Buschmänner wenden die Pflanze schon seit langem als Heilmittel bei Schmerzen, Fieber und Magen-Darm-Problemen an. Anfang des 20.Jahrhunderts wurde ein Deutscher, G.H. Mehnert, darauf aufmerksam und führte die Teufelskralle in Europa ein. Das afrikanische Savannengewächs erlebte einen regelrechten Boom und gehört heute zu den bekanntesten Heilpflanzen.
Die Teufelskralle wirkt Entzündungen entgegen und hilft so unterstützend bei Rheuma und Arthrose. Außerdem regt das Kraut den Appetit an und hilft bei Blähungen sowie Völlegefühl.
Dr. Martina Melzer / www.apotheken-umschau.de;
05.08.2005, aktualisiert am 21.07.2010
Bildnachweis: W&B/Szczesny
Senioren Ratgeber mit Informationen rund um Krankheiten, Medikamente, gesund alt werden, altersgerechtes Wohnen, Pflege und Finanzen
Diabetes Ratgeber mit den Schwerpunkten Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2: Symptome, Behandlung und Ernährung bei Zuckerkrankheit
Baby und Familie mit Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Vorsorge, Kinderkrankheiten, Homöopathie und Erziehung