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Heilpflanze:
Sonnentau, rundblättriger- (Drosera rotundifolia)

Lauter kleine Tröpfchen glänzen auf leuchtend roten Härchen, wie Morgentau. Doch die Tropfen verdunsten nicht in der Sonne, sondern bleiben. Daher auch der Name: Sonnentau. Insekten, die die klare Flüssigkeit vermeintlich für Nektar halten und sich davon anlocken lassen, gehen in eine tödliche Falle – sie kleben fest und werden von dem Gewächs vertilgt. Sonnentau-Arten zählen zu den Fleisch fressenden Pflanzen.


Der rundblättrige Sonnentau wächst in Mooren, allerdings nur noch selten. Denn das Gewächs zählt zu den gefährdeten Arten und steht daher unter Naturschutz.

 


Seit dem 12. Jahrhundert wird Sonnentau, bis heute, als Heilpflanze genutzt. Er hilft in Form von Säften und Tropfen bei Erkältungen.


Für arzneiliche Zwecke werden Sonnentau-Arten aus anderen Teilen der Welt verwendet.



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Apothekerin Martina Melzer, GesundheitPro; 17.11.2008, aktualisiert am 26.06.2010

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