Wer an Osteoporose leidet, bei dem ist der Knochenaufbau und -umbau gestört. Das Risiko, sich etwas zu brechen, wächst. Die Brüche treten vor allem an Oberschenkelhalsknochen, Armen und Rückenwirbeln auf.
Je früher die Erkrankung diagnostiziert wird, desto besser kann den Patienten geholfen werden. Forscher des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik haben zusammen mit Medizinern des Münchener Klinikums rechts der Isar eine neue Methode entwickelt, Osteoporose festzustellen. Sie verwendeten ein Rechenverfahren der Astrophysik, um Aussagen über die Knochenqualität treffen zu können. Die Analysemethoden waren ursprünglich entwickelt worden, um die Verteilung von Galaxien im Universum zu analysieren.
Das Vorhaben ist ein sogenanntes Tandem-Projekt. Durch den fachübergreifenden Informationsaustausch erhoffen sich die Forscher, die Krankheit sehr früh erkennen und Osteoporose-Patienten erfolgreich helfen zu können.
Max-Planck-Gesellschaft / www.apotheken-umschau.de; 28.08.2008, aktualisiert am 14.04.2011
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