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Welche Untersuchungen sind bei einem Harnstau wichtig?

Was sind die wichtigsten Untersuchungen bei einem Harnstau? Muss auch Röntgen sein? Aus der "Experten-Sprechstunde Nieren – Harnwege – Prostata"


Ein Harnstau muss immer exakt abgeklärt werden

Bei einem Harnstau wird der Urologe standardmäßig den Urin auf Entzündungszeichen, Kristalle (die auf eine Steinbildung hindeuten können), Blut und Bakterien untersuchen. Nieren und Harnblase werden anhand einer Ultraschalluntersuchung kontrolliert. Zur weiterführenden Diagnostik gehören die Blasenspiegelung mit Röntgenkontrastdarstellung der Harnleiter oder Harnleiterspiegelung (meist in Narkose) sowie verschiedene Röntgenverfahren wie Infusionsnephrogramm oder Computertomografie. Sie werden durchgeführt, wenn das Vorliegen eines Harnstaus nachgewiesen wurde und dienen der Identifizierung der genauen Ursache, zum Beispiel Harnsteine, Harnleiterengen.
Die Nierenfunktionsszintigraphie, eine nuklearmedizinische Untersuchung, erlaubt Aussagen zur Ausscheidungsleistung der Nieren und darüber, welche der beiden Nieren welchen Anteil an der Gesamtleistung erbringt.

 

Prof. Dr. med. Dr. h. c. Jens Rassweiler, Dr. med. Marcel Hruza

Unsere Experten beantworten in der Sprechstunde "Nieren - Harnwege - Prostata" viele interessante Fragen zu Krankheiten dieser Organe.


Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.



surfmed/www.apotheken-umschau.de; 01.06.2007, aktualisiert am 03.05.2012
Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Goodshot

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