Vorzugsweise werden als Knochenmarkspender Geschwister oder nahe Verwandte des Krebskranken genommen. Die Wahrscheinlichkeit, einen geeigneten Spender in der Familie zu finden, liegt bei etwa 25 Prozent. Falls sich kein passender Spender aus der Familie findet, kann in nationalen und internationalen Knochenmarkspender-Registern nach einem Fremdspender mit nahezu identischen Gewebemerkmalen gesucht werden. Mittlerweise enthalten diese Register so viele potenzielle Spender, dass die Suche in über 80 Prozent der Fälle zum Erfolg führt.
In Deutschland werden Spender in einer der regionalen oder überregionalen deutschen Spenderdateien wie beispielsweise der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registriert. Die Spenderdaten aus ganz Deutschland laufen alle im zentralen Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) zusammen. Hier wird dann auch die Suche nach einem geeigneten nicht-verwandten Spender durchgeführt.
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13.09.2005, aktualisiert am 31.10.2011
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