Normalerweise werden aus den Stammzellen des Knochenmarks über verschiedene Zwischenstufen reife weiße Blutkörperchen gebildet. Eine Leukämie entsteht, wenn dem menschlichen Organismus bei diesen Vorgängen ein Fehler unterläuft. Warum es zu diesem Fehler kommt, ist aber noch nicht genau bekannt. Vermutlich müssen verschiedene Veränderungen zusammenkommen, bevor eine akute Leukämie entsteht.
Zahlreiche Faktoren können das Risiko für die Ausbildung einer Leukämie erhöhen. Zu diesen zählen beispielsweise einige chemische Substanzen – wie Benzol –, radioaktive Strahlung und Röntgenstrahlen. Auch Zytostatika, die bei der Behandlung von Krebserkrankungen zum Einsatz kommen, können zu einer akuten Leukämie führen.
Eine genetische Veranlagung scheint bei der Entstehung einer Leukämie ebenso eine Rolle zu spielen: So kommt eine akute myeloische Leukämie zum Beispiel bei Personen mit dem so genannten Down-Syndrom (Trisomie 21), einer bestimmten Chromosomenstörung, besonders häufig vor.
Für die meisten Betroffenen bleibt die Ursache ihrer Erkrankung jedoch unklar.
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13.09.2005, aktualisiert am 31.10.2011
Bildnachweis: PhotoDisc/RYF
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