bösartiger, von der Muskel- oder Schleimhautschicht der Gebärmutter ausgehender, bindegewebiger Tumor. 1–5 % aller bösartigen Gebärmuttertumoren sind Uterussarkome. Jeder schnell wachsende Tumor ist sarkomverdächtig. Die Prognose ist sehr schlecht.
Ursache: Die eigentliche Ursache ist unbekannt. Ein leicht erhöhtes Risiko beim Auftreten von mehreren Uterusmyomen (Uterus myomatosus) wird angenommen.
Befund: Es gibt keine Frühsymptome. Ein Fremdkörpergefühl im Unterbauch und Druck auf die benachbarten Organe sind bei entsprechender Größe möglich, selten finden sich Blutungsstörungen. Im fortgeschrittenen Stadium ist ein großer Tumor im Unterbauch tastbar.
Behandlung: Es erfolgt die Entfernung der Gebärmutter mit Eileitern und Eierstöcken und der Lymphknoten im Becken. Alternativ oder in Kombination kann eine Bestrahlung oder Chemotherapie durchgeführt werden.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 09.12.2010
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