Einteilungs- und Bewertungsschema zur Beurteilung von Abstrichen von Gebärmuttermund, Gebärmutterhals und Scheide. Das zugrunde liegende Färbeverfahren wurde 1926 von George Nicholas Papanicolaou entwickelt. Ursprünglich als Suchtest v. a. in der Frauenheilkunde genutzt, findet der Abstrich inzwischen auch in der Krebsdiagnostik anderer Organe Anwendung. Nach der Anfärbung können entartungsverdächtige Zellen und Tumorzellen frühzeitig entdeckt werden. Der aktuelle Hormonhaushalt kann mit den Abstrichen von der seitlichen Scheidenwand beurteilt werden.
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Normales Zellbild | Keine |
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Normales Zellbild mit entzündlich veränderten Zellen | Keine |
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Unklarer Befund | Kurzfristige Kontrolle oder operative Probeentnahme |
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Leichte bis mäßige Zellveränderungen | Kurzfristige Kontrolle oder operative Probeentnahme |
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Krankhaftes Zellbild, Verdacht auf Carcinoma in situ | Operative Probeentnahme, evtl. Konisation |
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Carcinoma in situ, möglicherweise beginnende Invasion | Operative Probeentnahme, evtl. Konisation |
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Eindeutig zahlreiche bösartige Zellen eines invasiven Karzinoms | Operative Probeentnahme, weitere Maßnahmen je nach Befund ( Uteruskarzinom ) |
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 09.12.2010
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