naturheilkundliches Verfahren, bei dem Erkrankungen durch die Einspritzung eines lokal wirkenden Betäubungsmittels behandelt werden. Entscheidend ist nicht die lokale pharmakologische Wirkung des Betäubungsmittels (Procain), sondern das Eingreifen in gestörte Regelkreise im Sinne der »Entblockierung« eines Störfeldes. So kann nach einer erfolgreichen Entblockierung eine sofortige Beschwerdefreiheit einsetzen. Die Neuraltherapie eignet sich zur Behandlung von Herden, Triggerpunkten und zur Segmenttherapie. Risiken sind allergische Reaktionen auf Procain (oder Zusatzstoffe im Medikament) und Verletzungen bei unsachgemäßer Durchführung der z. T. tiefen Injektionen.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 09.12.2010
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