Sonderform der Massage, bei der angestaute Lymphflüssigkeit aus der jeweiligen Körperregion in Richtung der Lymphbahnen gestrichen wird. Die Lymphdränage arbeitet mit gefühlvollen Streichungen, Schaufelgriffen und kreisenden Bewegungen und wird v. a. bei Lymphstauungen (Lymphödemen) und vorbeugend nach Brustkrebsoperationen durchgeführt. Weitere Anwendungsgebiete sind rheumatische Erkrankungen, Schwellungen nach Verletzungen und Operationen oder Venenerkrankungen. Die Lymphdränage sollte nicht bei Schwellungen infolge von Venenverschlüssen (Thrombose), Entzündungen und Krebserkrankungen des zu behandelnden Körperteils angewendet werden.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 09.12.2010
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