Beckenbodentraining ist ein wesentlicher Teil der Inkontinenzbehandlung. Auch Frauen, die noch keine Blasenschwäche haben, können mit regelmäßigem Training wirksam vorbeugen, zum Beispiel nach einer Schwangerschaft.
Die Physiotherapeutin Christiane Rothe aus München hat die wichtigsten Übungen für Sie zusammengestellt und leitet Sie Schritt für Schritt an. Wichtig: Üben Sie täglich. Die meisten Übungen können Sie im Alltag auch unbemerkt einbauen, denn es sind Aktivitäten, die Sie ständig machen, wie vom einem Stuhl aufstehen, etwas aufheben, husten.
Am besten erlernen Sie die Übungen zuerst unter Anleitung in einem Kurs oder bei Ihrer Physiotherpeutin bzw. Ihrem Physiotherapeuten. Denn die Behandlung bezieht immer eine ganze Reihe von individuellen Maßnahmen mit ein, die ineinandergreifen und Ihnen helfen, die Blasenschwäche nachhaltig in den Griff zu bekommen. Dazu gehören unter anderem physiotherapeutische Techniken wie manuelle Therapie, Reflexzonenarbeit, osteopathische Griffe sowie gezielte Gespräche zu Ihrer Alltagssituation. Vielfach ist es auch wichtig, bestimmte eingefahrene Verhaltensweisen zu ändern, zum Beispiel, wie viel Sie trinken, wie oft Sie zur Toilette gehen und vieles mehr.
Eine Liste mit speziell zur Behandlung von Beckenbodendysfunktionen ausgebildeten Therapeuten finden Sie unter anderem auf folgender Internetseite des Zentralverbandes für Physiotherapie: www.ag-ggup.de
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Jörg Jovy, mos-promotion / www.apotheken-umschau.de; 11.06.2007, aktualisiert am 11.08.2011
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