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Spinaliom (Heller Hautkrebs)

Der helle Hautkrebs entsteht vor allem durch zu viel UV-Strahlung. Er kann das umgebende Gewebe zerstören und auch Tumorabsiedlungen (Metastasen) bilden


"Verdächtige" Hautstelle? Alle Auffälligkeiten am besten rasch vom Arzt untersuchen lassen

Was ist ein Spinaliom?

Das Spinaliom (= spinozelluläres Karzinom, Plattenepithelkarzinom) gehört wie das Basaliom zu den so genannten hellen Hauttumoren. Es ist nach dem Basaliom der zweithäufigste Hauttumor und tritt in der Regel bei älteren Patienten auf. Das Durchschnittsalter liegt bei 70 Jahren. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.

Als "noch nicht bösartige" Vorstufe (= Präkanzerose) des Spinalioms entsteht oft eine aktinische Keratose. Sie ist noch relativ leicht zu behandeln: So kann sie entweder oberflächlich abgetragen werden. Oder es kommt beispielsweise eine photodynamische Therapie zum  Einsatz (mehr dazu im Kapitel "Therapie").



UNSERE EXPERTIN: Dr. med. Kerstin Strom, Fachärztin für Dermatologie / Zusatzbezeichnung: Allergologie

Das Spinaliom kann in die umgebenden Gewebeschichten hineinwachsen und sie zerstören und zudem – wenn auch eher selten – Absiedlungen (= Metastasen) in Lymphknoten oder auch anderen Organen bilden. Daher sollte ein Spinaliom immer entfernt werden. Der Arzt versucht, den Tumor unter örtlicher Betäubung vollständig herauszuschneiden. Ist dieser Eingriff nicht möglich oder der Patient schon älter, steht auch eine Strahlentherapie zur Verfügung.

Wichtige Ursache sowohl von aktinischen Keratosen als auch von spinozellulären Karzinomen ist in erster Linie die UV-Belastung der Haut. Ein erhöhtes Risiko für Spinaliome haben außerdem abwehrgeschwächte Patienten und Menschen mit vorgeschädigten Hautstellen, beispielsweise Narben nach einer Strahlentherapie.

Entscheidend ist der konsequente und richtig praktizierte Sonnenschutz. Er kann das Risiko für (neue) aktinische Keratosen oder Karzinome senken.


Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.


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Aus der Experten-Sprechstunde

www.apotheken-umschau.de; 09.02.2009, aktualisiert am 13.10.2011
Bildnachweis: W&B/Privat, Jupiter Images GmbH/Goodshot

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