Ein Date, ein verregneter Sommerurlaub, ein weißes Kleid – Gründe für den Griff zum Selbstbräuner gibt es viele. Der praktische Teint aus der Tube wirkt über Nacht, ist unschädlich und bis auf einen oft etwas eigenwilligen Geruch eine gute Alternative zu UV-Strahlen.
Trotzdem trauen viele Menschen dem Kosmetikum nicht so recht über den Weg. Der Grund: Die Angst vor orangen Fingern, braunen Rändern und einem ungewollten Flecktarn-Look. Was kann man gegen lustige Selbstbräunermuster auf der Haut tun?
Erst einmal sollten Sie sich nicht verrückt machen. Die Flecken und Ränder erscheinen dem Selbstgebräunten grundsätzlich sehr viel deutlicher als allen anderen. Und ein wenig lässt sich die Tönung auch abmildern. "Ein leichtes Peeling entfernt die obersten Hautschüppchen", so Martin Ruppmann, Geschäftsführer des VKE-Kosmetikverbandes in Berlin.
Aber Vorsicht! Rubbeln Sie nicht so doll, dass die betroffene Stelle rot und wund wird. Das Ergebnis wird nicht besser aussehen und außerdem die Haut verletzen. Das gleiche gilt für das alte Hausmittelchen Zitronensaft. Die Säure kann die Haut stark angreifen und reizen.
Ungewollt gebräunte Hände waschen Sie am besten gründlich mit Wasser und Seife. Eine Wurzelbürste entfernt Selbstbräunerreste unter den Nägeln. Aber selbst wenn Sie sich ein wenig verfärbt haben, ist das eigentlich gar nicht so schlimm. Die Bräunung hält sowieso nur ein paar Tage vor und deutlichere Ränder im Gesicht lassen sich auch mit Make-up etwas ausblenden.
"Grundsätzlich ist es aber immer besser, erst gar keine Flecken zu bekommen", so Ruppmann. Der Fachmann hat einige Tricks auf Lager. Für ein gleichmäßig braunes Ergebnis, muss die Haut schön glatt sein.
Wer sich an diese Tipps hält, wird sich mit großer Sicherheit nicht mehr über Flecken und Ränder ärgern müssen.
Sophie Kelm / www.apotheken-umschau.de;
21.09.2010
Bildnachweis: iStock/Zigarrenschachtel
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