banner.jpg
  • Apothekerin Sandra Dietrich-Siebert
  • Bahnhofstr. 30
  • 59929 Brilon
  • Telefon: (02961) 966100
  • Fax: (02961) 9661030
Anmelden | Registrieren
Drucken

Blutungen außerhalb der Regel:
Weitere Erkrankungen, die zu unregelmäßigen Blutungen führen können

Bestimmte Krankheiten wirken sich über andere Wege auch auf das Menstruationsgeschehen aus. Dazu gehören vor allem Stoffwechselerkrankungen, wie Schilddrüsenstörungen und Diabetes


Die Schilddrüse (in der Grafik gelb eingefärbt): Schilddrüsenhormone beeinflussen viele Körpervorgänge

Die Schilddrüsenhormone spielen eine lebenswichtige Rolle für den Energiestoffwechsel im ganzen Körper. Produziert die Schilddrüse zu viel oder zu wenig davon, kommt es zu vielfältigen Störungen, die unter anderem das Herz-Kreislauf-System, die Magen-Darmfunktionen, den Stoffwechsel, die Augen, die Nerven, die Psyche sowie auch die Funktion der Sexualorgane und die Fruchtbarkeit betreffen können.

Vor allem bei einer Schilddrüsenüberfunktion kann neben zahlreichen anderen Beschwerden der Zyklus verkürzt oder verlängert sein bzw. mitunter auch ganz ausbleiben (Amenorrhö).


Bei einer Diabeteserkrankung  sind hormonelle Störungen möglich, da Insulin auch auf hormonproduzierende Organe wie die Nebenschilddrüse oder die Eierstöcke wirkt. Vor allem im Zusammenhang mit möglichen Folgeerkrankungen des Diabetes wie einer Nierenschädigung mt Nierenversagen kann es zudem zu Blutgerinnungsstörungen  kommen, die ebenfalls Zyklusunregelmäßigkeiten verursachen können. Allerdings stehen hier eher verlängerte Regelblutungen im Vordergrund, wie eine Menorraghie. Das gilt auch für angeborene Blutgerinnungsstörungen, wie das sogenannte von-Willebrand-Jürgens-Syndrom, oder durch andere Erkrankungen bzw. im Laufe des Lebens erworbene Blutkrankheiten.

Leberfunktionsstörungen haben Folgen für den Stoffwechsel und für die Hormonausschüttung und -umwandlung in vielen Bereichen, so auch für die Sexualhormone. Dadurch kann auch die normale Monatsblutung unregelmäßig auftreten oder mitunter ganz ausbleiben. Andererseits kann sich die Regelblutung durch Störungen der Blutgeinnung auch verlängern.

Bei Stoffwechselerkrankungen und Erkrankungen der inneren Organe sind natürlich zuerst Fachärzte für innere Medizin, Internisten, teilweise mit weitergehenden Spezialisierungen wie Endokrinologen oder Diabetologen, gefragt. Unter einer der Krankheit entsprechenden Behandlung bessern sich meist auch die Zyklusprobleme.



  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7
  8. 8
  9. 9

Andrea Blank-Koppenleitner / www.apotheken-umschau.de; 08.06.2009, aktualisiert am 04.04.2012
Bildnachweis: W&B/Martina Ibelherr

Newsletter abonnieren

Hier können Sie unseren kostenlosen Newsletter abonnieren »

Bitte beachten Sie!

Dieses Informationsangebot ersetzt keinen Arztbesuch. Bei unklaren Beschwerden sollten Sie stets Ihren Arzt konsultieren. Lesen Sie hier mehr dazu »

Symptome-Finder

Alle Symptome von A bis Z

Suchen Sie hier nach Symptomen und ihren Ursachen alphabetisch von A bis Z. Beachten Sie bitte auch den Hinweis rechts  »

© Wort & Bild Verlag GmbH & Co KG

Weitere Online-Angebote des Wort & Bild Verlages

Senioren Ratgeber mit Informationen rund um Krankheiten, Medikamente, gesund alt werden, altersgerechtes Wohnen, Pflege und Finanzen
Diabetes Ratgeber mit den Schwerpunkten Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2: Symptome, Behandlung und Ernährung bei Zuckerkrankheit
Baby und Familie mit Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Vorsorge, Kinderkrankheiten, Homöopathie und Erziehung