Das Fersenbein ist der größte Knochen am Fuß (zur Vergrößerung bitte auf die Lupe klicken; Achillessehne und Fußsohlensehne von vorne nicht sichtbar)
Der hintere „Fußpol“ ist großen Belastungen ausgesetzt. Der Druck trifft hier auf eine relativ kleine Auflagefläche. Kräftige Sehnen helfen, auf Schritt und Tritt hier alles im Lot zu halten.
Etwas höckrig: das Fersenbein
Beim Gehen setzt zuerst die Ferse auf, genauer: der Fersenbeinknochen oder das Fersenbein. Die Unterseite dieses Knochens, unser natürlicher „Absatz“, ist eine leicht höckrige Fläche. Am hinteren Rand ist die Achillessehne befestigt – die stärkste Sehne unseres Körpers. Sie verbindet die Wadenmuskulatur mit der Ferse, ist gut 20 Zentimeter lang und lässt sich als kräftiger Strang unter der Haut tasten. Wir brauchen sie vor allem, um den Fuß nach unten zu beugen. Dabei ziehen wir die Ferse hoch. Auch macht die Sehne beim Auswärtskanten des Fußes mit, wenn wir Fußrand nach oben anheben. Diese Bewegung und die Tatsache, dass das Kanten auch nach innen möglich ist, verdanken wir vor allem dem unteren Sprunggelenk. Davon ist das Fersenbein ein Teil.
In Gegenrichtung zur Achillessehne verläuft eine bindegewebige Sehnenplatte unter der Fußsohle, die „Plantaraponeurose“. Sie zieht vom Fersenbein nach vorne zum Fußballen. Die Platte stabilisiert zusammen mit anderen Bändern und Sehnen sowie den Fußsohlenmuskeln das Fußgewölbe.
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23.09.2009, aktualisiert am 19.01.2012
Bildnachweis: W&B/Jörg Neisel
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