ausgeglichener Spannungszustand der Muskulatur und des Nervensystems; Ggs.: Dystonie.
Methode zur Verbesserung des körperlichen und seelischen Spannungsausgleichs, begründet von Gerda Alexander (*1808, †1994). Mittels flexibel gestaltbarer Wahrnehmungs‐ und Bewegungsübungen soll ein differenziertes Körperbewusstsein entwickelt werden, mit dem Ziel funktionsgerechter Bewegungsabläufe und der körperlich‐seelischen Fähigkeit, auf jede aktuelle Situation mit dem angemessenen Spannungszustand (Tonus) zu reagieren. Die Eutonie kann typische Spannungsbeschwerden wie z. B. Rücken‐, Nacken‐, Kopfschmerzen oder vegetative Dystonie verbessern.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 07.04.2011
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