Nickelallergie? Dann achten Sie beim Einkauf darauf, dass die Kleidung frei von nickelhaltigen Knöpfen oder Gürtelschnallen ist
Liegt eine Allergie gegen Nickel vor, so sollte man den Kontakt mit nickelfreisetzenden Gegenständen vermeiden. Bei der Zubereitung von Lebensmitteln lässt sich parallel mit einigen Maßnahmen verhindern, dass größere Mengen Nickel in die Speisen gelangen.
Einer Nickelallergie lässt sich bei entsprechender Veranlagung nur beschränkt vorbeugen. Auf das Tragen nickelhaltigen Schmucks sollte generell eher verzichtet werden, um keine allergische Hautreaktion auszulösen (Expositionsprophylaxe). Selbst älterer Gold- und Silberschmuck kann mit Nickel legiert sein. In manchen Fällen hilft es bei einer Nickelallergie, Schutzlack beispielsweise auf Gürtelschnallen aufzubringen. Falls allergische Hautreaktionen am Arbeitsplatz auftreten, könnten nickelfreisetzende "Berufsstoffe" hierfür die Ursache sein. Der Hautarzt prüft in diesem Fall, inwieweit eine Berufskrankheit vorliegen könnte.
Bei einer Nickelallergie, die nach dem Essen bestimmter Lebensmittel schlimmer wird, empfiehlt es sich eventuell, möglichst wenig nickelreiche Speisen zu sich zu nehmen. Damit die Ernährung nicht zu einseitig wird, sollte dazu am besten der Rat des Arztes oder eines Ernährunsexperten eingeholt werden.
Auch die Zubereitung der Speisen spielt eine Rolle. Im Fall einer Nickelallergie ist es besser, Kaffee von Hand aufzubrühen, als Kaffee- oder Espressomaschinen zu nutzen. Frisch entkalkte Wasserkocher mit offener Heizspirale geben meist große Mengen Nickel ab. Auch Wasser, das in der Leitung gestanden hat, sollte zunächst ablaufen, bevor es zum Kochen entnommen wird. Älteres Kochgeschirr kann Nickel freisetzen, besonders, wenn darin Säurehaltiges (beispielsweise Spinat) zubereitet wird. Wer sicher gehen möchte, verwendet beschichtete Töpfe und Pfannen (Teflon, Emaille).
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16.11.2005, aktualisiert am 30.06.2011
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